Montag, 5. Oktober 2015

Querfeldeinwochenende Oberschlierbach

Vergangenes Jahr fiel das legendäre Querfeldeinrennen in Oberschlierbach als Startevent für die Quersaison ja leider aus. Einen motivierten Team des SV Oberschlierbach und dem Team des Arbö RC Braunau ist es jedoch gelungen diesen Klassiker wieder zum Leben zu erwecken.

Für uns ist es ja mehr oder weniger ein Heimrennen. Deshalb ließ ich mich dazu hinreißen nicht nur am Samstag - gemeinsam mit Tobi - in der Sportklasse zu starten, sondern auch am Sonntag wieder einige Runden auf dem anspruchsvollen Kurs zu drehen. Der Wettergott meinte es 2015 wieder gut mit uns und so konnten wir bei fast föhnigen Temperaturen die Rennen in Angriff nehmen. Bei einem kurzen Blick zurück über die letzten 10 Jahre war da nämlich schon das ein oder andere mal dabei wo wir um diese Jahreszeit schon bei Minustemperaturen und Schnee gefahren sind (Brrr).

Das Sportklasse Rennen am Samstag verlief nicht so ganz wie ich es erhofft hatte. Drehte ich zu Beginn zwar recht zügig meine ersten Runden am Hinterrad vom späteren Sieger Gebeshuber Martin, so kam der zu erwartende Einbruch auch realtiv zügig nach dem ersten Drittel des Rennens. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits einen Vorsprung auf Tobi der dann aber nur so dahinschmelzte. Im Eilzugtempo wurde ich dann von ihm vor der Laufpassage überholt. Im Schlepptau hatte er den späteren Bezirksmeister Lanz Bernhard und meinen Speci-Kollegen Peter.

Nach 10 Runden hatte sich Tobi souverän auf den Gesamtplatz 2 vorgekämpft und ich konnte noch Platz 6 sichern.

Am Sonntag startete das Sportklasse-Rennen gleichzeitig mit den Masters Fahrern was für ausreichend Verkehr auf der Strecke sorgte. Dieses mal versuchte ich von Beginn an nicht zu überdrehen was auch gelingen sollte. Bereits in der ersten Abfahrt stellte ich fest, dass die Bedingungen noch besser waren als am Vortag und die Kontrahenten mit den Querrädern bei den schnellen Kurven Griptechnisch keine Chance gegen das 29er hatten. So gesehen konnte ich es mir gut einteilen und auch über die ganze Distanz einen ordentlichen Vorsprung auf meine "nur" zwei Verfolger rausfahren. Leider attackierte der bis dahin zweitplatzierte am letzten Berg und ich ließ ihn ziehen, in dem Glauben es wäre ein Masterfahrer. Meine fatale Fehlentscheidung bemerkte ich ca. 30 Sekunden später als ich als zweiter über den Zielstrich fuhr. Hätte ich das gewusst, dann hätte ich und es hätte.............. alles egal. Auch zweiter sein ist schön und lehrreich war es allemal.

Fazit: Super Veranstaltung die unbedingt wieder eine Wiederholung in 2016, 2017, 2018, ..... verdient!